SCHUL-LEITUNG
KOLLEGIUM
SEKRETARIAT
WISSENWERTES
SCHULPROGRAMM
CHOR
SCHACH
KAKAO |
Vorstellung der Schulleitung:
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| A.Ehlebracht/Schulleitung |
A.Külker/stellvertr.Schulltg. |
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Vorstellung des Kollegiums:
Das Sekretariat:
Die Grundschule Wüsten ist eine zweizügige Schule. Das heißt, dass in jedem Jahrgang 2 Klassen sind. Wir haben derzeit 199 Schüler. Im kommenden Schuljahr gehen voraussichtlich 49 Schüler zu den weiterführenden Schulen ab und 60 Neuschüler kommen neu an unsere Schule, so dass wir im kommenden Schuljahr voraussichtlich 211 Schüler haben.
Das Sekretariat ist z.B. für die Verwaltung der Schülerdaten zuständig denn von hier aus rufen kranke Kinder ihre Eltern an.
Es ist für Ihr Kind wichtig, dass Sie uns neue Adressen und Telefonnummern immer gleich mitteilen.
Ist ihr Kind krank und kann den 1. Tag nicht zur Schule kommen, können Sie gern im Sekretariat anrufen. Wir leiten die Info an den Lehrer weiter und es muss sich keiner um Ihr Kind sorgen.
Vom Sekretariat werden auch die Busfahrkarten an die Schüler weitergeleitet. Gehört Ihr Kind zu den Buskindern und hat den Bus mal verpasst helfen wir gern.
Wir arbeiten mit folgenden Busgesellschaften zusammen:
Schulbusse Richtung Innenstadt und Richtung Waldemeine:
Verkehrsbetriebe Extertal Köhne, Am Bahnhof 1,
32699 Extertal 05262-4090
Schulbusse in die Randgebiete von Wüsten:
Firma Wattenberg: 0173/7034800
Schwimmbusse:
Bobe & Lücking, Max Plank Straße 125,32107 Bad Salzuflen
05222-64055
Bei Klassenfahrten holen wir immer mehrere Angebote ein!
Auch bei sehr unangenehmen Vorfällen wie z.B. Kopfläusen helfen wir gern denn Kopfläuse kann jeder bekommen – unabhängig von der persönlichen Sauberkeit!
Sollten in einer Klasse Läuse auftreten, verteilen wir zunächst an alle Kinder eine kurze Elterninfo damit sich die Läuse nicht weiter ausbreiten. Infizierte Kinder dürfen erst nach 3 „Läusefreien Tagen“ und bitte mit ärztlichem Attest wieder zur Schule kommen. Für Fragen stehen wir jederzeit zur Verfügung.
Sollte Ihrem Kind z.B. im Sportunterricht oder während der Pause auf dem Schulhof ein Unfall passiert sein helfen wir auch mit trockner Kleidung oder einem Kühlpack aus.
In schwierigeren Fällen benachrichtigen wir Sie umgehend.
Sollte ein Arztbesuch erforderlich sein, füllen wir die notwendigen Formulare aus und leiten diese weiter damit ihre Versicherung für evtl. Folgebehandlungen aufkommt.
Damit Sie uns einfach erreichen:
Öffnungszeiten des Sekretariats:
Mo. - Do. 8.00 – 12.30 Uhr
Tel. : 05222-12488
Mail: C.Kositza@Bad-Salzuflen.de
Wissenwertes über unsere Schule::
RUND UM DIE GRUNDSCHULE WÜSTEN
Unsere Schule - Zahlen und mehr …
Die Grundschule Wüsten besuchen derzeit insgesamt 204Schülerinnen und Schüler (Stand März 2010), die in zwei Parallelklassen pro Jahrgang unterrichtet werden.
1a Klassenlehrerin Frau Rahlmeyer
1b Klassenlehrerin Frau Kaldenbach
2a Klassenlehrerin Frau Oehlmann
2b Klassenlehrerin Frau Klinner
3a Klassenlehrerin Frau Renne
3b Klassenlehrerin Frau Külker
4a Klassenlehrerin Frau Kuhlmann/Frau Ehlebracht
4b Klassenlehrerin Frau Kerkhof
Außerdem unterrichten Frau Juring und Frau Droste an der Schule.
Schulleiterin:
Frau Ehlebracht a.ehlebracht@bad-salzuflen.de
stellvertretende Schulleiterin:
Frau Külker a.kuelker@bad-salzuflen.de
Sekretariat:
Frau Kositza, Tel. 05222 / 12488, eMail c.kositza@bad-salzuflen.de und 126494@schule.nrw.de, Fax 05222/60952
Frau Kositza ist montags bis donnerstags in der Zeit von 8.00 Uhr bis 11.30 Uhr zu sprechen.
Hausmeister:
Herr Topolski
Offene Ganztagsschule:
66 Schüler besuchen die Offene Ganztagsschule (OGS)
Öffnungszeiten: 7.30 Uhr bis 16.30 Uhr
10 Schüler besuchen den Verlässlichen Schulvormittag (VeSuV)
Öffnungszeiten: 7.30 Uhr bis 13.20 Uhr
Leiterin der OGS: Frau Zurheide 05222 / 9608869
Mitarbeiterinnen der OGS:
Frau Kewitz, Frau Rothbauer, Frau Möller, Frau Krüger und Frau Schröder
Unterrichtszeiten an der Grundschule Wüsten:
1. Stunde 8.00 Uhr - 8.45 Uhr
2. Stunde 8.50 Uhr - 9.35 Uhr
Frühstückspause 9.35 Uhr - 9.45 Uhr
große Pause 9.45 Uhr - 10.00 Uhr
3. Stunde 10.00 Uhr - 10.45 Uhr
4. Stunde 10.50 Uhr - 11.35 Uhr
große Pause 11.35 Uhr - 11.45 Uhr
5. Stunde 11.45 Uhr - 12.30 Uhr
6. Stunde 12.35 Uhr - 13.20 Uhr
Stundentafel:
Folgende Fächer werden unterrichtet:
Deutsch, Mathematik, Englisch, Sachunterricht, Sport/Schwimmen, Kunst/Textilgestaltung, evangelische und katholische Religionslehre, Musik, Förderunterricht
Stundenumfang in den Klassenstufen:
Klasse 1 20 - 21 Stunden
Klasse 2 20 - 21 Stunden
Klasse 3 25 - 26 Stunden
Klasse 4 26 - 27 Stunden
Schulgebäude:
Zum Schulgebäude gehören 8 Klassenräume, ein Mehrzweckraum und ein Förderraum, die beiden Gruppenräume der OGS, das Foyer und die Turnhalle.
Einschulung:
Anmeldung: Im Herbst des letzten Kindergartenjahres werden die Eltern aller schulpflichtigen Kinder von der Stadt Bad Salzuflen angeschrieben und über die Anmeldetermine informiert. Jede Grundschule in Bad Salzuflen nimmt Schüler im Rahmen ihrer Kapazität auf. In der Grundschule Wüsten können maximal 60 Kinder das erste Schuljahr besuchen. Alle Kinder, für die die Grundschule Wüsten die wohnortnächste Schule ist, haben einen Anspruch auf die Schulaufnahme.
Alle Kinder und Eltern laden wir zu einem Schulanfängergespräch in die Schule.
Im Laufe des letzten Kindergartenjahres wird jedes Kind vom Schularzt untersucht. Die Schule informiert die Eltern frühzeitig über Termine.
Noch vor den Sommerferien werden Sie von dem neuen Klassenlehrer oder der neuen Klassenlehrerin zu einem ersten Elternabend eingeladen. Dort erfahren Sie, welche Materialien Ihr Kind für das erste Schuljahr benötigt und wie die ersten Schulwochen ablaufen.
Einschulungstag:
Am zweiten Schultag nach den Sommerferien werden die neuen Erstklässler eingeschult. Die Einschulung beginnt mit einem Gottesdienst. Im Anschluss treffen sich Kinder, Eltern (Großeltern etc.) und die Klassenlehrerinnen im Foyer der Schule. Nach einer kurzen Begrüßungsfeier gehen die Kinder mit ihren LehrerInnen in die erste Unterrichtsstunde. Die Eltern (Großeltern etc.) können bei Kaffee und Kuchen auf die Kinder warten.
RUND UM DEN SCHULALLTAG
1. Krankheiten und Fehlzeiten der Schülerinnen und Schüler
Im Krankheitsfall:
Ein krankes Kind soll zur Vermeidung von Ansteckungen und zur rascheren Genesung zu Hause bleiben.
Bitte informieren Sie im Krankheitsfall einen Mitschüler, der Klassenlehrerin Bescheid sagt und ggf. die Hausaufgaben mitnimmt. Wenn das Kind die Schule wieder besucht, ist eine schriftliche Entschuldigung erforderlich.
Meldepflichtige Krankheiten:
Bitte informieren Sie unverzüglich die Schule, sollte Ihr Kind an einer ansteckenden Kinderkrankheit oder an Läusebefall leiden.
Schulunfälle:
Sollte Ihr Kind während des Schulvormittags erkranken oder sich verletzen, werden Sie umgehend von uns informiert. Bitte tragen Sie Sorge dafür, dass Ihr Kind im Notfall unverzüglich abgeholt werden kann. Falls ein Arztbesuch erforderlich wird, tritt die Unfallversicherung der Schule ein. Auch auf dem direkten Schulweg ist Ihr Kind über die Schule versichert.
Beurlaubungen:
Beurlaubungen aus familiären Gründen außerhalb der Schulferien werden auf schriftlichen oder mündlichen Antrag der Eltern unter Berücksichtigung der Erlasslage erteilt. Urlaubsreisen außerhalb der Ferien können nicht genehmigt werden.
Was passiert, wenn Lehrerinnen krank sind ?
Sollte eine Lehrkraft erkranken, wird für eine entsprechende Vertretung gesorgt. In Ausnahmefällen werden betroffene Klassen aufgeteilt oder es fallen Randstunden aus. Von 8.45 Uhr bis 11.35 Uhr hat Ihr Kind in jedem Fall verbindlich Unterricht. Bei eventuellem Unterrichtsausfall werden Sie rechtzeitig informiert.
2. Der Schulweg
Fußgänger:
Bitte üben Sie mit Ihrem Kind vor der Einschulung den sicheren Schulweg. Dabei beachten Sie bitte, dass der nächste Weg nicht immer der sicherste ist. Achten Sie auf Ihre Vorbildfunktion - zum Beispiel bei der Nutzung der Überquerungshilfe.
Fahrschüler:
Ungefähr die Hälfte der Schüler kommt mit dem Bus zur Schule. Sie nutzen dabei die Buslinien 946 und 947 und den kleinen Bus der Firma Wattenberg. Nach Unterrichtsschluss schickt eine Busaufsicht die Kinder in die entsprechenden Busse.
Informationen über den Erhalt einer Busfahrkarte bekommen Sie im Sekretariat.
An- und Abfahrt mit dem Auto:
Frische Luft tut Geist und Körper gut! Bitte bringen Sie Ihr Kind nur in Ausnahmesituationen mit dem Auto zur Schule. Die frische Luft und Bewegung vor dem Unterricht fördern Konzentration und Aufnahmefähigkeit.
Sollten Sie in Notfällen Ihr Kind doch einmal mit dem Auto abholen müssen, vermeiden Sie das Parken (und das kurze Halten) in der Feuerwehrzufahrt und der Busschleife.
3. Elterninformationen
Elternsprechtag:
In jedem Schulhalbjahr findet ein Elternsprechtag statt, an dem Sie von den Lehrerinnen Ihres Kindes einen Überblick über die Lernentwicklung und den Leistungsstand Ihres Kindes erhalten. Dieses Gespräch findet zwischen Erziehungsberechtigten und Lehrern statt. Eine Teilnahme der Schüler oder Geschwisterkinder sollte nur in Ausnahmefällen und nach Absprache erfolgen.
Elternabend:
In jeder Klasse finden regelmäßig Elternabende statt. Dort erhalten Sie Informationen über die Lerninhalte des Schuljahres, wählen die Vertreter jeder Klasse, planen und beschließen Unterrichtsvorhaben, Anschaffungen und vieles mehr.
Postmappe:
Über Stundenplanänderungen und andere wichtige Mitteilungen werden Sie in Form von Elternbriefen von der Schule informiert. Leeren Sie bitte täglich die Postmappe.
Zeugnisse:
Ende Klasse 1: Zeugnis in Berichtform
Ende Klasse 2: Zeugnis in Berichtform mit Noten
Halbjahreszeugnis Klasse 3: Zeugnis in Berichtform mit Noten
Ende Klasse 3: Zeugnis in Berichtform mit Noten
Halbjahreszeugnis Klasse 4: Zeugnis mit Noten und Empfehlung zur weiterführenden Schule
Ende Klasse 4: Zeugnis mit Noten
Sprechzeiten:
Jeder Lehrer ist zu vereinbarten Zeiten zu Nachfragen und Gesprächen bereit. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Gespräche nicht ohne vorherige Absprache nach Unterrichtsschluss, in den Pausen oder beim Einkaufen stattfinden können. Im Sinne Ihres Kindes möchten wir uns gerne auf Gespräche vorbereiten und uns genügend Zeit nehmen.
Telefonketten:
Nicht vorhersehbare Ereignisse können durch Telefonketten weiter gegeben werden. Über die Organisation und Abläufe werden Sie auf Elternabenden umfassend informiert.
Achten Sie bitte darauf, dass die Schule immer über die aktuellen Telefonnummern (Festnetz, Handy, Notfallnummern, ….) informiert ist.
Sorgerecht:
Auch hier ist es unumgänglich, dass die Schule über Änderungen informiert wird. Getrennt lebende Elternteile sind verpflichtet, Informationen im Sinne des Kindes an den anderen weiter zu geben.
Informationselternabende:
Wichtige pädagogische Themen werden auf allgemeinen Elternabenden vorgestellt.
Beispiele:
Informationsabend zum Konzept der Rechtschreib-Werkstatt
Informationsabend zum Thema Hausaufgaben / Wie können Eltern Kinder sinnvoll unterstützen
4. Wissenswertes zum Schulalltag
Frühstück:
Die Kinder frühstücken gemeinsam in der Klasse. Kakao, Milch, Vanillemilch und Erdbeermilch können bestellt werden.
Getränkeflaschen (bitte keine Trinkpäckchen) sollten in einer Plastiktüte in den Ranzen, um ein Auslaufen im Ranzen zu verhindern.
Bitte geben Sie Ihrem Kind ein gesundes Frühstück und keine Süßigkeiten mit in die Schule (Tipps gibt es auf den Elternabenden).
Hausaufgaben:
Die Dauer der Hausaufgaben ist im Schulgesetz geregelt.
Die Schülerinnen und Schüler in den Klassen 1 und 2 sollen nicht länger als 30 Minuten am Tag an den Hausaufgaben arbeiten. In den Klassen 3 und 4 sollen 60 Minuten am Tag nicht überschritten werden.
Sollte Ihr Kind Verständnisprobleme haben und / oder länger für seine Hausaufgaben benötigen, freuen wir uns über eine kurze und formlose schriftliche Mitteilung. Brechen Sie dann bitte die Hausaufgabe ab.
Wertgegenstände:
Beispiele: Handys, elektronisches Spielzeug, teurer Schmuck
Für diese wertvollen Gegenstände wird keine Haftung übernommen - sie gehören nicht in die Schule.
In Notfällen hat Ihr Kind immer die Gelegenheit, aus der Schule zu telefonieren.
Klassenbücherei:
Jede Klasse verfügt über eine Auswahl altersgerechter Bücher, die Ihr Kind kostenlos ausleihen kann. Wir freuen uns sehr, wenn alle davon Gebrauch machen.
Geld:
In der Schule werden regelmäßig kleine Geldbeträge eingesammelt (Kakaogeld usw.). Erleichtern Sie uns bitte die Einsammelarbeit und die Buchführung, indem Sie die Beträge passend in einem mit dem Namen Ihres Kindes beschrifteten Briefumschlag abgeben.
Sportunterricht:
Ihr Kind hat in der Regel 3 Stunden Sport pro Woche (Klasse 2: eine Stunde Sport und zwei Stunden Schwimmen).
In die Sporttasche gehören Turnschuhe mit weißer Sohle, eine Sporthose und ein Oberteil.
Achten Sie an den Sporttagen auf Kleidung, die Ihr Kind ohne Hilfe an- und ausziehen kann.
Schmuck muss in der Sportstunde aus Sicherheitsgründen abgelegt werden.
Kinder, die aus gesundheitlichen Gründen nicht am Sportunterricht teilnehmen sollen, schauen dem Unterricht zu.
Informieren Sie uns bitte mit einer formlosen schriftlichen Notiz.
Schulregeln:
Gemeinsam haben wir Regeln festgelegt, wie wir miteinander umgehen, damit sich alle wohl fühlen. In der Klasse und in den Pausen achten LehrerInnen und SchülerInnen darauf, dass diese Regeln von allen eingehalten werden.
Kinder, die sich nicht wohl fühlen, weil sie beispielsweise von anderen Kindern geärgert werden, können sich an die Klassenlehrerin oder die Pausenaufsicht wenden. Außerdem können Sorgen oder Probleme auch aufgeschrieben und in unseren Kummerkasten geworfen werden.
5. Besondere Unterrichtsprojekte / Neue Medien
Innerhalb der Grundschulzeit nimmt Ihr Kind an folgenden, besonderen Unterrichtsprojekten teil:
Klassenausflüge /Klassenfahrten (ein- oder mehrtägig)
Projekt- oder Themenwochen
Schul- und Sportfeste, Karnevalsfeiern
Teilnahme an Wettbewerben und Aufführungen
Adventssingen / gemeinsame Gottesdienste
Radfahrtraining
Im 1. oder 2. Schuljahr nehmen die Schülerinnen und Schüler an einem Radfahrtraining teil. Im 4. Schuljahr findet ebenfalls ein Radfahrtraining mit anschließender Radfahrprüfung statt. Für beide Unterrichtsprojekte stehen Schulfahrräder zur Verfügung.
Bitte beachten Sie, dass Ihr Kind nicht mit dem Fahrrad zur Schule fahren soll. Zum einen ist sein Schulweg mit dem Fahrrad zu gefährlich und zum anderen können wir die Fahrräder nicht in der Schule unterbringen.
Darüber hinaus kann Ihr Kind an unserer Schule auch an freiwilligen Angeboten teilnehmen (z.B. Schulchor).
Unterrichtsgänge und außerschulische Lernorte bereichern den Schulalltag Ihres Kindes.
Beispiele:
" Besuch des Wochenmarktes zum Thema "Obst und Gemüse"
" Besuch der Heerser Mühle zu verschiedenen Themen
" Besuch des Teutolabs (Universität Bielefeld)
Neue Medien:
Die Grundschule Wüsten verfügt über ein Medienkonzept, welches festlegt, welche Lernkompetenzen und Ziele rund um den Computer von den Schülerinnen und Schülern am Ende der Grundschulzeit erreicht werden sollen. Diese sind mit den anderen Grundschulen der Stadt Bad Salzuflen abgestimmt, damit der Übergang zur Sekundarstufe möglichst nahtlos gelingen kann.
Jeder Klasse stehen zwei Computer im Klassenraum zur Verfügung. Des Weiteren wird im laufenden Schuljahr der Computerraum mit neuen Rechnern und einem Beamer bestückt.
6. Förderverein
Der Verein der Förderer der Grundschule Wüsten e.V. ist ein Zusammenschluss von Eltern, Lehrern und sonstigen Bürgern und fördert die ideellen und materiellen Bestrebungen zum Gedeihen der Grundschule Wüsten. Gefördert werden beispielsweise Arbeitsgemeinschaften, Projektwochen, Schulfeste, Lesungen von Kinderbuchautoren und andere Veranstaltungen. Der Förderverein unterstützt die Schule ebenfalls finanziell bei der Anschaffung dringend benötigter Arbeitsmaterialien.
Sollten Sie aktives oder passives Mitglied des Fördervereins werden wollen oder Fragen zum Förderverein haben, wenden Sie sich an:
Nina Claudia Piepke, Stefan Ortgiese, Astrid Hüttemann, Liane Long und Bernd Dröge - siehe unter Rubrik "Förderverein".
7. Schulmitwirkung
AUSZUG AUS DEM SCHULGESETZ : § 62 GRUNDSÄTZE DER MITWIRKUNG
(1) Lehrerinnen und Lehrer, Eltern, Schülerinnen und Schüler wirken in vertrauensvoller Zusammenarbeit an der Bildungs- und Erziehungsarbeit der Schule mit und fördern dadurch die Eigenverantwortung in der Schule.
Ausführliche Informationen zur Schulmitwirkung finden Sie: http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Schulrecht/Verordnungen/Schulmitwirkung/
Wir freuen uns über Ihre aktive Mitarbeit in schulischen Gremien, bei Elternabenden und vielen gemeinsamen Schul- und Klassenaktivitäten.
Schulpflegschaftsvorsitzender :
Kira Carli
Schulprogramm der Grundschule Wüsten:
Vorwort:
Wir freuen uns, dass Sie sich für das Schulprogramm
der Grundschule Wüsten interessieren.
Vielleicht möchten Sie Ihr Kind in Kürze einschulen
bzw. auf unsere Schule wechseln. Vielleicht geht Ihr
Kind bereits zur Grundschule Wüsten, und Sie möchten
auf diesem Weg mehr über unsere pädagogischen Ziele
erfahren und einen Einblick in unsere
Schulprogrammarbeit gewinnen?
Ein Schulprogramm beschreibt die grundlegenden
pädagogischen Ziele einer Schule, die Wege, die
dorthin führen, und Verfahren, die das Erreichen der
Ziele überprüfen und bewerten.
Jede Schule schreibt ihr Schulprogramm regelmäßig
fort und überprüft in regelmäßigen Abständen die
Wirksamkeit des Schulprogramms sowie den Erfolg
ihrer Arbeit.
Auf den folgenden Seiten können sich interessierte
Leserinnen und Leser über zentrale Ausschnitte
unseres Schulprogramms informieren.
das Kollegium der Grundschule Wüsten
Unser Leitbild:
W issbegierde wecken
Ü bungsformen trainieren
S elbstständigkeit fördern
T oleranz üben
E ntdeckungsfreude ermöglichen
N eigungen entwickeln
Unsere Leitziele:
• Wir lernen respektvoll miteinander umzugehen.
• miteinander arbeiten und spielen
• andere Kinder und deren Meinung akzeptieren
• mit Konflikten umgehen und sie lösen
• sich gegenseitig helfen
• Rücksicht nehmen
Maßnahmen, mit denen wir unser Ziel verfolgen
• Wir schaffen Unterrichtssituationen, in
denen kooperatives Handeln eingeübt wird
und von Bedeutung ist.
• Wie erarbeiten gemeinsam mit den Kindern
Klassenregeln und beachten sie im
Schulalltag.
Alle Schüler werden an unserer Schule gefördert.
• Alle sollen die grundlegenden Lernziele
erreichen.
• Individuelles und eigenverantwortliches Lernen
wird ermöglicht.
• Auffälligkeiten im Lernprozess sollen früh
erkannt werden.• Ungünstige Lernvoraussetzungen sollen
ausgeglichen werden.
• Besondere Neigungen und Stärken werden
erkannt und gefördert.
Maßnahmen, mit denen wir unser Ziel verfolgen
• Wir fördern innerhalb des
Klassenverbandes und in Lerngruppen.
• Wir verfolgen bewusst den Lernweg
unserer Kinder und unterstützen sie.
Kinder lernen Arbeitstechniken und Arbeitsformen, die sie für eigenverantwortliches Lernen benötigen.
• In offenen Lernsituationen lernen Kinder, sich
die Zeit einzuteilen, sich für Arbeiten zu
entscheiden und diese selbstständig zu
bearbeiten und fertig zu stellen.
• Sie beschaffen sich Informationen.
• Sie kontrollieren und dokumentieren ihre
Arbeiten.
Maßnahmen, mit denen wir unser Ziel verfolgen
• Schriftspracherwerb nach dem Konzept
der Rechtschreibwerkstatt
• Tages- und Wochenplan? Werkstätten
• Themenarbeiten
• Computerarbeit
Die Freude am Lernen wird aufgenommen, erhalten und angeregt.
• Die individuellen Begabungen und Interessen der
Schüler bilden die Grundlage für Lernangebote.
• Wir versuchen, Lernen im eigenen Tempo zu
ermöglichen.
Maßnahmen, mit denen wir unser Ziel verfolgen
• In Themenarbeiten und freiwilligen
Referaten können Kinder eigenen
Interessen nachgehen.
• Wir nehmen an Wettbewerben teil.
• Mit der Aufgabe der Woche haben die
Kinder Gelegenheit, sich mit über den
Lernstoff herausgehenden
mathematischen Fragestellungen zu
beschäftigen.
• Wir präsentieren Leistungen und
Ergebnisse.
Im Folgenden möchten wir einen umfassenderen
Überblick über Maßnahmen, Handlungsfelder und
Konzepte zur Verwirklichung unserer Leitziele geben:
Schuleigene Arbeitspläne / Absprachen zur Leistungsbewertung:
Das Kollegium arbeitet in Fachkonferenzen und
Jahrgangsgruppen an der Erstellung und Umsetzung
der Richtlinien und Lehrpläne in schuleigenen
Arbeitsplänen.
In den Jahrgangsstufenteams werden die
grundlegenden Lernziele und Kompetenzerwartungen
in den einzelnen Fächern geklärt und auf
Elternabenden vorgestellt.
Die Art der Lernerfolgskontrollen werden weitgehend
gemeinsam in Jahrgangsstufenteams vorbereitet,
durchgeführt und ausgewertet. Dabei beachten die
Kollegen und Kolleginnen die schuleigenen Absprachen
zur Leistungsbewertung.
Die Arbeitspläne und schulischen Absprachen zur
Leistungsbewertung werden laufend aktualisiert und
können nach Absprache eingesehen werden.
Unterrichtsgestaltung:
Unterrichtszeiten:
| 1. Stunde |
8.00 Uhr - 8.45 Uhr |
| 2. Stunde |
8.50 Uhr – 9.35 Uhr |
| Frühstückspause |
9.35 Uhr – 9.45 Uhr |
| große Pause |
9.45 Uhr – 10.00 Uhr |
| 3. Stunde |
10.00 Uhr – 10.45 Uhr |
| 4. Stunde |
10.50 Uhr – 11.35 Uhr |
| große Pause |
11.35 Uhr – 11.45 Uhr |
| 5. Stunde |
11.45 Uhr – 12.30 Uhr |
| 6. Stunde |
12.35 Uhr – 13.20 Uhr |
Stundentafel:
Folgende Fächer werden unterrichtet:
Deutsch, Mathematik, Englisch, Sachunterricht,
Sport/Schwimmen, Kunst/Textilgestaltung,
evangelische und katholische Religionslehre, Musik,
Förderunterricht
Stundenumfang in den Klassenstufen:
Klasse 1 20 – 21 Stunden
Klasse 2 20 – 21 Stunden
Klasse 3 25 – 26 Stunden
Klasse 4 26 – 27 Stunden
Öffnung des Unterrichts
Um den unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und
Bedürfnissen der Kinder besser begegnen zu können,
öffnen wir den Unterricht durch differenzierende und
individualisierende Unterrichtsformen.
Kinder erhalten dadurch Gelegenheit, ihre
Selbstständigkeit zu erproben und Verantwortung für
das eigene Lernen und Arbeiten zu übernehmen. Diese
Fähigkeiten erhalten in der heutigen Zeit immer
größere Bedeutung.
Überblick über unsere Unterrichtsmethoden
• Arbeit nach Tages- und Wochenplan
• Werkstattunterricht
• Dokumentation der Lernschritte im „Pass“ / Lerntagebuch
• Projektarbeit
• Referate und Expertenarbeiten
• Partner- und Gruppenarbeiten
Aktuell beschäftigt sich das Kollegium verstärkt mit
der Einbindung „ kooperativer Lernformen“ in den
Unterricht.
Grundprinzip: Denken – Austauschen – Vorstellen
(Think – Pair – Share)
Schuleingangsphase:
Unser Konzept zur Schuleingangsphase ist das
Ergebnis mehrerer Jahre gemeinsamer Arbeit und
bündelt die Ideen, Vorstellungen und Erfahrungen
unseres Kollegiums.
Wir gehen davon aus, dass wir ein praktikables und
erfolgreiches Konzept erstellt haben. Ob es
umzusetzen ist, hängt nicht nur von unserem Willen
und Einsatz ab. Auch die „äußeren“ Faktoren wie zur
Verfügung stehende Lehrerstunden, Kontinuität durch
feste Stellen und Lehrerkollegen sind für den Erfolg
notwendig.
Konsequenz der Gesetzesänderung (Mai 2003):
Fast alle Kinder werden im Bereich der Grundschule
gefördert, d.h.
• eine Rückstellung vom Schulbesuch erfolgt nur
aus medizinischen Gründen.
• AO-SF-Verfahren werden nur in besonderen
Fällen eingeleitet.
• Kinder haben 1 bis 3 Jahre Zeit, um in der SEP
die Lernziele der Klassen 1 und 2 zu erreichen.
Nach einem Beschluss der Schulkonferenz
(31.01.2005) werden wir in der SEP bis auf Weiteres in
Jahrgangsklassen unterrichten.
Um den unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der
Schulanfänger und der Gesetzesänderung gerecht zu
werden, berücksichtigen unsere Unterrichtskonzepte,
ein individuelles Voranschreiten und Lernen auf
unterschiedlichem Niveau.
Der gezielte Einsatz offener Unterrichtsformen
ermöglicht dabei differenzierendes und
selbstständiges Lernen und Arbeiten.
Für die Lernbereiche Lesen / Schreiben und
Mathematik haben wir unsere Unterrichtskonzepte im
Folgenden genauer beschrieben.
Lesen und Schreiben:
Grundsätze unseres Deutschunterrichts
Wir arbeiten differenzierend, weil
• Kinder mit unterschiedlichen
Lernvoraussetzungen in die Schule kommen.
• Kinder unterschiedlich viel Zeit zum Lernen
benötigen.
• Alle angefertigten Arbeiten gewürdigt/
kontrolliert werden.
• Kinder ihr Lernen organisieren müssen.
Wir vermitteln unseren Kindern, dass
• (Recht-)Schreibenlernen Mühe erfordert, die es
sich zu geben lohnt.
• (Recht-)Schreiben und Lesen schrittweise
erlernt wird.
• das Ziel ihres (Recht-)Schreibenlernens die
„Erwachsenenschrift“ ist.
Wir ermöglichen unseren Kindern, dass sie
entsprechend ihrer individuellen Lese- und
Schreibfertigkeiten systematisch mit den passenden
Materialien in ihrem Lernprozess voranschreiten
können.
Im Rahmen des Lese-Schreib-Lernprozesses
orientieren wir uns an der „Rechtschreibwerkstatt“
von Norbert Sommer-Stumpenhorst.
Unsere Erfahrungen haben bestätigt, dass dieses
System sowohl den Lese-Schreiblernprozess
nachhaltig unterstützt als auch das selbstständige
Arbeiten.
Zum besseren Verständnis bieten wir regelmäßig einen
besonderen Info-Abend an.
Leseförderung
Das Lesen
Das Lesen, Kinder, macht Vergnügen,
vorausgesetzt, dass man es kann.
In Straßenbahnen und in Zügen
und auch zu Hause liest jedermann.
Wer lesen kann und Bücher hat,
ist nie allein in Land und Stadt.
Ein Buch, das uns gefällt,
hilft uns weiter durch die Welt.
von James Krüss
Kinderbücher im Unterricht
Getreu dem Motto von James Krüss ist es eine
wichtige Aufgabe der Grundschule, die Kinder zum
Lesen zu erziehen.
Damit unsere Schüler nicht nur „Häppchenliteratur“
aus Lesebüchern kennen lernen, sondern schon als sehr
junge Leser „ganze“ Bücher lesen lernen, gibt es zwar
für jedes Kind ein Lesebuch, es wird aber häufig nur
themenbezogen eingesetzt.
Statt neuer Lesebücher wurden an unserer Schule seit
1989 gezielt Kinderbücher gekauft, die als
Klassenlektüre eingesetzt werden.
Es gibt insgesamt 38 Klassensätze, weitere sollen
folgen.
Autorenlesung
Seit 1988 lädt die Grundschule Wüsten in
Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei jedes Jahr
Kinderbuchautoren ein. Die Lesung findet jeweils mit
den Kindern des zweiten und vierten Jahrgangs statt,
so dass jedes Kind zweimal während seiner
Grundschulzeit beteiligt ist. Zur inhaltlichen
Vorbereitung befassen sich die Kinder in der Zeit vor
der Lesung mit dem Werk des Autors. Die Kosten für
die Veranstaltung tragen der Förderverein und die
Stadt Bad Salzuflen.
Klassenbücherei
Um Kindern, die gern lesen oder auch solchen, die noch
zum Lesen erzogen werden sollen, ausreichend und dem
Lesealter angemessenen „Lesestoff“ anbieten zu
können, wurden Klassenbüchereien eingerichtet. Jede
Klasse bekommt für ein Schuljahr eine Anzahl
Kinderbücher (in Klasse 2 zum Beispiel zur Zeit 150) zu
unterschiedlichen Themen. Diese Bücher können von
den Schülern für etwa drei bis vier Wochen
ausgeliehen und zu Hause gelesen werden. Einmal
jährlich werden die Bücher kontrolliert, gereinigt und
eventuell repariert. Durch jährliche Neuanschaffungen
werden die Klassenbüchereien ergänzt.
Lesetraining
Im Bereich Lesen wird im Anfangsunterricht durch
systematische Arbeit am Lesepass der
Rechtschreibwerkstatt das Lesen geübt. Die Kinder
arbeiten möglichst selbstständig und im eigenen
Tempo. Unterschiedliche zusätzliche
Übungsmaterialien, wie z.B. die Tobi-Lese-Malblätter,
unterstützen diese individuelle Arbeit, um die
Lesefreude und Lesefähigkeit zu fördern und zu
trainieren.
Mathematik:
Gemäß dem aktuellen Lehrplan Mathematik sind die
zentralen Leitideen des Mathematikunterrichts
• das entdeckende Lernen
• das beziehungsreiche Üben
• der Einsatz ergiebiger Aufgaben
• die Vernetzung verschiedener
Darstellungsformen sowie
• Anwendungs- und Strukturorientierung.
Der Mathematikunterricht in der Grundschule knüpft
an die vorhandenen Kompetenzen der Schülerinnen und
Schüler an und orientiert sich an der Herausbildung
prozessbezogener und inhaltsbezogener Kompetenzen.
Das Erkennen und Nutzen von Mustern und Strukturen
sind dabei integraler Bestandteil aller Bereiche. Im Mathematikunterricht arbeiten wir mit dem
Lehrwerk „Einstern“ aus dem Cornelsen-Verlag.
Anders als andere Lehrwerke ist der „Einstern“ als ein
Paket von sechs Heften pro Jahrgangsstufe
aufgebaut. Sechs Themenhefte in der ersten Klasse, in
die die Kinder hineinschreiben können, sowie fünf
Themenhefte plus ein jährlich zu ergänzendes
Schülerarbeitsheft in der zweiten bis vierten Klasse.
Auf jeder Seite wird ein bestimmter Aspekt des
Lerninhalts erarbeitet und vertieft.
Die Kinder bearbeiten die einzelnen Themenhefte
überwiegend selbstständig in der ihnen individuell
angemessenen Arbeitszeit. Die Orientierung und
Ausrichtung an den Lernvoraussetzungen,
Möglichkeiten und dem Zeitbedarf des einzelnen
Kindes macht es verständlich, dass nicht mehr alle
Kinder zur gleichen Zeit die gleichen Seiten
bearbeiten.
Neben der selbstständigen Bearbeitung der
Themenhefte spielt die gemeinsame Arbeit in der
Klasse eine wichtige Rolle. Dort stellen die Kinder ihre
Erfahrungen und Lösungswege vor, um sie zu
vergleichen, zu begründen, andere Vorgehensweisen
kennen zu lernen und zu optimieren. So kann eine
individuell angemessene und reflektierte Art und Weise der Bearbeitung und Auseinandersetzung mit
den Lerninhalten stattfinden.
Je nach Lerngruppe behalten wir es uns vor, die
Reihenfolge einzelner Themen zu variieren.
Die Grundschule Wüsten kooperiert insbesondere im
Bereich Mathematik mit der Universität Bielefeld.
Unter der Leitung von Prof. Scherer haben unsere
Schülerinnen und Schüler an dem Projekt NaDiMa
teilgenommen.
NaDiMa - natürliche Differenzierung im
Mathematikunterricht
Der Umgang mit Heterogenität und die Motivation
aller Schülerinnen und Schüler unabhängig von ihrem
Leistungsstand, ist eine der größten
Herausforderungen für die Grundschule und speziell
für den Mathematikunterricht. Das Projekt untersucht
Möglichkeiten einer »natürlichen Differenzierung«.
Für die Lernenden soll das Konzept sowohl zu einem
tieferen Verständnis für die Mathematik als auch zur
Entwicklung allgemeiner Lernstrategien beitragen, was
zu einer höheren Motivation führen kann.
Folgende Kompetenzen und Anforderungsbereiche
werden durch die während des Projekts erprobten
Aufgabenformate angesprochen:
• mündliche und halbschriftliche Rechenstrategien
verstehen und bei geeigneten Aufgaben
anwenden
• Gesetzmäßigkeiten in arithmetischen Mustern
erkennen, beschreiben und fortsetzen
• Lösungsstrategien entwickeln und nutzen (z.B.
systematisch probieren)
• Zusammenhänge erkennen, nutzen und auf
ähnliche Sachverhalte übertragen
• eigene Vorgehensweisen beschreiben,
Lösungswege anderer verstehen und gemeinsam
darüber reflektieren
• Aufgaben gemeinsam bearbeiten, dabei
Verabredungen treffen und einhalten
• mathematische Zusammenhänge erkennen und
Vermutungen entwickeln
• Begründungen suchen und nachvollziehen
Besondere Unterrichtskonzepte:
Medienkonzept
„ Computer sind, wenn sie funktionieren,
ein fantastisches Werkzeug,
rasend schnell, mit einem (fast) grenzenlosen
Speichergedächtnis ausgestattet,
weitaus dümmer als eine Stubenfliege,
aber nützlich;
für den, der sie mit Bildung und Verstand zu
nutzen und rechtzeitig auszuschalten weiß“
(Mitzlaff, 1977)
Die Grundschule Wüsten verfügt über ein
Medienkonzept, welches festlegt, welche
Lernkompetenzen und Ziele rund um den Computer von
den Schülerinnen und Schülern am Ende der
Grundschulzeit erreicht werden sollen. Diese sind mit
den anderen Grundschulen der Stadt Bad Salzuflen
abgestimmt, damit der Übergang zur Sekundarstufe
möglichst nahtlos gelingen kann.
Jeder Klasse stehen zwei Computer im Klassenraum
zur Verfügung. Des Weiteren nutzen wir unseren
Computerraum, der mit acht Rechnern und einem
mobilen Beamer ausgestattet ist.
Konzept zum „Sozialen Lernen“
Die Ziele des sozialen Lernens wie das gegenseitige
Kennenlernen, Rücksichtnahme, Training der
Empathiefähigkeit, Konfliktlösungsverhalten und das
Übernehmen von Verantwortung sind automatisch von
Beginn des ersten Schultages an Teil des Schullebens
und des Unterrichts und werden immer wieder an
konkreten Beispielen thematisiert.
Die in unserem Konzept zum „Sozialen Lernen“
formulierten Ziele verstehen wir als
Arbeitsschwerpunkte in den einzelnen
Jahrgangsstufen.
Wie auch in den anderen Bereichen des Lernens und
Handelns sind die Kinder in ihrer sozialen Kompetenz
unterschiedlich weit entwickelt. Durch den Einsatz
verschiedener Methoden und gegebenenfalls
Förderunterricht in Einzel- oder Kleingruppen tragen
wir der individuellen Entwicklung der Kinder Rechnung.
In unserer weiteren Planung möchten wir die Kinder
zukünftig noch stärker in den sozialen „Lebensraum
Schule“ einbinden, indem wir gemeinsam mit der OGS
einzelnen Schülern im Sinne von „BuddY“ mehr
Verantwortung übertragen.
Mehr Informationen finden Sie auf der Internetseite
www.buddy-ev.de
Beratungskonzept
Die Beratung unserer Schule umfasst folgende
Bereiche:
Einzelfallhilfe
Schüler / Schülerinnen mit Lernschwierigkeiten und /
oder Verhaltensauffälligkeiten wie z.B. motorischen
Schwierigkeiten, sozialen Konflikten u.s.w. benötigen
persönliche Beratung. Erste Ansprechpartner sind die
Klassenlehrer. Sie überlegen mit den Eltern mögliche
Maßnahmen, informieren über außerschulische
Beratungsstellen und treffen Verabredungen in Form
von persönlichen Förderplänen. Unterstützung
erfahren Schüler, Eltern und Lehrerinnen durch die
Beratungslehrerin.
Kollegenberatung
Die Kollegen beraten sich untereinander, hospitieren
evtl. unter bestimmten Aspekten und unterstützen
sich in schwierigen Fällen. Die Beratungslehrerin
bietet zusätzliche Hilfen an.
Beratung der Eltern
Bei den regelmäßigen Elternsprechtagen und
Elternabenden und in Einzelgesprächen beraten die
Klassenlehrer bei Erziehungsfragen, schulischen
Entwicklungen und zum Übergang auf weiterführende
Schulen.
Kummerkasten
Der in der Halle zentral aufgehängte Kummerkasten
gibt den Schülern die Möglichkeit, ihre konkreten
Probleme für einen Erwachsenen aufzuschreiben. In
dringenden Fällen erfahren sie Hilfe durch die
Beratungslehrerin.
Mobbingintervention
Wir nehmen Mobbing ernst. Mobbingopfer werden
durch gezielte Gespräche und Übungen mit der
Beratungslehrerin gestärkt. Durch eine getrennte
Täter- und Opferarbeit werden Verhaltensmuster
reflektiert und eine Verhaltensänderung angebahnt.
Gewaltprävention
In einzelnen Trainingseinheiten „Soziales Lernen“ üben
die Kinder, sich verbal und nonverbal auszudrücken,
sich gegenseitig zuzuhören und mitzuteilen, Konflikte
verstehen lernen und diese gewaltfrei austragen zu
können. Die Übungen dienen sowohl der Förderung des
Selbstwertgefühls und der Verbesserung der
Kommunikation untereinander und finden nach Bedarf
in der Klassengemeinschaft oder in Kleingruppen statt.
Fördern und Fordern:
Individuelles Lernen
Jeder Unterricht ist Förderunterricht.
Durch besondere Unterrichtskonzepte (NaDiMa -
natürliche Differenzierung im Mathematikunterricht,
Rechtschreibwerkstatt) und die methodische
Unterrichtgestaltung können Kinder im Unterricht
gefördert werden.
Je nach schulischen Ressourcen findet im Bereich des
Deutsch- und Mathematikunterrichts
Klassenförderunterricht statt, der in
leistungshomogenen oder -heterogenen Lerngruppen
durchgeführt wird.
Zusätzlich bietet die Grundschule Wüsten spezielle
Förderstunden für besondere Bereiche an. Diese
werden parallel zum Unterricht oder in Randstunden
angeboten. Es nehmen vom Fachlehrer ausgewählte
Kinder teil. Der Förderunterricht wird klassen– und
jahrgangsstufenübergreifend angeboten.
Zur Zeit gibt es Fördergruppen in den folgenden
Bereichen:
• Buchstabendetektive (LRS-Fördermaßnahme)
• Leseförderunterricht
• Deutsch-als-Zweitsprache• Ich denk' mir die Welt (Philosophieren mit
Kindern)
• Knobelmathe / Mathe-Minis
• Umgang mit dem Computer
• Schach-AG
Hausaufgaben:
Das Kollegium der Grundschule Wüsten hat sich
intensiv mit dem Thema Hausaufgaben beschäftigt.
Für die Erstellung eines schuleigenen Hausaufgaben-
konzepts haben wir zunächst einen Fragebogen rund
um das Thema Hausaufgaben entwickelt, den Schüler
und Eltern anonym beantwortet haben. Die Auswertung
dieser Fragebogen und unsere Ansprüche an das
Übungsformat Hausaufgaben haben uns zu folgenden
verbindlichen Absprachen veranlasst:
Absprachen:
• Wir orientieren uns am Hausaufgabenerlass:
Klassen 1/2: 30 Min. Arbeitszeit für die Hausaufgaben
Klassen 3/4: 60 Min. Arbeitszeit für die Hausaufgaben
• Eltern sollten das Gespräch mit der Lehrkraft
suchen, wenn ihr Kind regelmäßig länger als 30
Min. / 60 Min. für die Erledigung der
Hausaufgaben braucht.
• Wir erwarten eine kurze Nachricht von den
Eltern, falls eine Hausaufgabe zu umfangreich
gestellt wurde (z.B. Kind hat 10 Min. länger
gebraucht).
• Zusätzlich zur Hausaufgabenzeit sollen täglich
15 Min. Lesen und Kopfrechnen geübt werden.
• Der Hausaufgabenumfang orientiert sich an
einem mittleren Arbeitstempo.
• Hausaufgaben sind für alle Schülerinnen und
Schüler verbindlich.
• Das Hausaufgabenkonzept ist ein wesentlicher
Bestandteil zur Entwicklung des
Arbeitsverhaltens.
• Ziel des Hausaufgabenkonzepts ist es, dass die
Schülerinnen und Schüler ihre Hausaufgaben
zunehmend selbstständig und
eigenverantwortlich erledigen.
• Hausaufgaben werden regelmäßig in den Fächern
Mathematik und Deutsch erteilt, wobei die
Fächer Deutsch und Sachunterricht eine Einheit
bilden.
• Hausaufgaben sind überwiegend als Training und
Anwendung des in der Schule Erarbeiteten
gedacht.
• Bei inhaltlichen Schwierigkeiten erwarten wir
eine Rückmeldung der Eltern.
• Die Eltern sollen während der Hausaufgaben
Ansprechpartner sein und auf Sorgfalt achten.
• Kommentare der Lehrkraft unter den
Hausaufgaben sollen von den Eltern beachtet
werden.
• Den täglichen Abschluss der Hausaufgaben
bilden das Ordnen der Federmappe, das
Kontrollieren der Materialien auf Vollständigkeit
und das Packen des Ranzens. Dabei sollten
Erstklässler von ihren Eltern unterstützt
werden.
• Mappen sollen nur nach Absprache mit der
Lehrkraft ausgeleert werden. Arbeitsblätter
sollen in einem Ordner gesammelt werden.
• Freitags wird eine Wochenendhausaufgabe
erteilt. Diese umfasst Übungen im Kopfrechnen
und gemeinsames Lesen (einschließlich Vorlesen).
• Das Ziel der Wochenendlesehausaufgabe liegt
nicht nur im Ausbau der Lesetechnik. Das
gemeinsame Lesen soll die Freude am Lesen
entwickeln, den Wortschatz erweitern, die
Phantasie beflügeln und die Konzentration und
das Zuhören fördern.
• Forscheraufträge als Familienhausaufgabe sind
möglich aber nicht Bestandteil des
Hausaufgabenkonzepts.
Diese Absprachen haben wir der Elternschaft der
Grundschule Wüsten auf einem thematischen
Elternabend vorgestellt, bei dem auch die
Hausaufgabenbetreuerinnen der OGS zugegen waren.
Schülern, Eltern, Lehrern und OGS-Mitarbeitern soll
so eine gemeinsame Grundlage gegeben werden, die
sich positiv auf die Erledigung der Hausaufgaben
auswirkt.
Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern / besondere Unterrichtsprojekte:
Unterrichtsgänge und außerschulische Lernorte
bereichern den Schulalltag der Kinder unserer Schule.
Beispiele:
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